Aktuelles

Messe für nachhaltiges Denken, Leben und Handeln – Projekt KinderCash auf der FAIR FRIENDS

Vom 6. bis zum 9. September 2018 fand die FAIR FRIENDS in Dortmund statt und Projekt KinderCash war mit einem Stand auf der Messe vertreten. Denn Werte- und Finanzbildung bedeutet nicht nur Kinder in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung optimal zu fördern. Kinder sollten ebenso erfahren, welche Auswirkungen und Konsequenzen ihr Handeln auf ihre Umwelt und Mitmenschen haben kann – positiv wie negativ.

Mit ihren drei Themenwelten „Nachhaltige Lebensstile“, „Fairer Handel“ und Gesellschaftliche Verantwortung“ konnten sich Besucher auf der diesjährigen FAIR FRIENDS rund um das Thema Nachhaltigkeit informieren. Gerade als Konsumenten haben wir einen entscheidenden Einfluss und gestalten jeden Tag mit, in welcher Welt wir leben möchten, dies reicht vom alltäglichen Einkauf bis zur Wahl des eigenen Arbeitsplatzes.

Für unser Team von Projekt KinderCash war die FAIR FRIENDS 2018 ein wunderbarer Ort zum Austausch und Kennenlernen von engagierten, nachhaltigen Initiativen und Projekten, Produkten und Dienstleistungen. Wir konnten viele interessante lokale und überregionale Projekte kennenlernen, die sich ebenso für eine bessere Zukunft von Kindern einsetzten, wie wir.

Infos zur Messe unter www.fair-friends.de.

 

 

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Grundschulen regional fördern: Feri unterstützt Werte-und Finanzbildung in Bad Homburg

August 2018 – Das Investmenthaus FERI unterstützt Projekt KinderCash am Standort Bad Homburg mit einer Regionalpatenschaft. Mit dem Unterrichtsprogramm von Projekt KinderCash lernen Kinder bereits im Grundschulalter, ein gutes Wertebewusstsein und einen gewissenhaften und reflektierten Umgang mit Geld, Konsum und Werbung zu entwickeln. Dies ist wichtig, um auf die Herausforderungen unserer modernen Konsumgesellschaft gut vorbereitet zu sein.

Durch die Spendenpatenschaft der FERI AG haben Bad Homburger Schulen nun die Möglichkeit, am Projekt KinderCash kostenlos teilzunehmen. Projekt KinderCash stattet Grundschulen, die sich für das Programm anmelden, ab der ersten Klasse mit altersgerechten, voll ausgearbeiteten und werbefreien Lehrmaterialien aus.

Lernen durch verantwortungsvolles Handeln

In der Grundschule treffen Kinder mit den verschiedensten sozialen und kulturellen Hintergründen aufeinander. Damit verbunden sind unterschiedliche Werte – sowohl in immaterieller als auch materieller Hinsicht. Dies führt schnell zu Konflikten und gerade in Verbindung mit dem Thema Geld sind Konfrontationen und Spannungen nicht selten. Manche Familien haben ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung und andere müssen mit sehr wenig auskommen. Dies ist auch für Kinder spürbar und häufig mit Scham, Neid oder Ausgrenzung derer verbunden, die sich nicht die neuesten und angesagtesten Kleidungsstücke oder Spielsachen leisten können. Die Konsumgesellschaft und der Einfluss von Werbung tragen nicht unwesentlich dazu bei, wenn subtil suggeriert wird, dass der Besitz materieller Güter Beliebtheit, Ansehen oder sogar Glück verschaffen können.

Durch die Förderung von Werte- und Finanzbildung verbindet Projekt KinderCash wichtige Kompetenzen miteinander, die Kinder auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit unterstützen und das Leben in der Gemeinschaft positiv beeinflussen. Im Rahmen der Wertebildung setzen sich die Kinder mit ihren eigenen Wünschen, Bedürfnissen und Gefühlen auseinander, lernen, in sich zu gehen und zu artikulieren, was ihnen wichtig ist und Prioritäten zu setzen. Zudem werden Strategien vermittelt, mit denen Kinder negative Emotionen und Konfliktsituationen positiv auflösen und konstruktiv bearbeiten können.

Dies sind wichtige Voraussetzungen, um auch mit dem eigenen Geld gut umgehen zu können. Mit Projekt KinderCash lernen Kinder zudem frühzeitig, welche unterschiedlichen Funktionen Geld hat, wie sie es einteilen und mit ihrem zur Verfügung stehenden Geld klug, umsichtig und vorausschauend planen können. In Verbindung damit erfolgt die Auseinandersetzung mit Konsum und Werbung. DieKinder nehmen Werbung unter die Lupe und setzen sich damit auseinander, mit welchen Tricks sie arbeitet und zum Kauf verleiten möchte. Ein reflektierter Blick auf Werbung und das eigene Konsumverhalten regt Kinder dazu an, selbstbestimmte (Kauf)Entscheidungen zu treffen, die sich an dem orientieren, was ihnen wichtig ist, was sie wirklich benötigen und welche Dinge sie sich leisten können. Die Kinder begegnen in diesem Zusammenhang auch der Bedeutung von Nachhaltigkeit und erkennen, welchen Einfluss ihr Konsumverhalten auf andere und die Umwelt haben kann.

Der richtige Umgang mit Geld will gelernt sein

Die FERI AG hat sich dafür entschieden Regionalpate bei Projekt KinderCash zu werden und so Bad Homburger Grundschulen zu fördern. Marcel Renné, Vorstand der FERI AG betont: „Das Projekt vermittelt Grundschülern frühzeitig wichtige Werte- und Finanzkompetenzen und fördert sie dadurch in ihrer Entwicklung zu selbstbewussten, verantwortungsvollen und starken Persönlichkeiten. Wir finden, das ist ein wichtiger Ansatz, den wir gerne unterstützen. Dabei liegt uns das Engagement am Standort unseres Hauptsitzes ganz besonders am Herzen“. Im Umgang mit Geld braucht es diese Kompetenzen. Denn nur wer gut informiert ist, kann eigenständige und kluge finanzielle Entscheidungen für sich treffen. Genau diesen Ansatz verfolgt auch FERI bereits seit 30 Jahren: „Als Investmenthaus mit eigenem Research wissen wir aus unserer täglichen Arbeit, wie wichtig es ist, informiert zu sein und keine Scheu vor der Beschäftigung mit Geldanlagen zu haben. Nur so kann man die richtigen Entscheidungen für den Vermögensaufbau und -erhalt treffen“, so Katja Liese, Leiterin Unternehmensstrategie, Marketing und Kommunikation bei FERI. „Daher freuen wir uns, dass mit diesem Projekt das schwierige Thema ,Umgang mit Geld‘ in spielerischer und pädagogisch wertvoller Form in Schulen und Familien gebracht wird“.

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Projekt KinderCash wird mit der Comenius-EduMedia-Medaille 2018 ausgezeichnet

Juni 2018 – Projekt KinderCash erhält besondere Auszeichnung für Unterrichtsmaterialien.

Zum 23. Mal lud die Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien e.V. (GPI) zur Verleihung des Comenius-EduMedia-Awards nach Berlin. Institutionen aus dem europäischen und internationalen Ausland wurden dort für die Qualität ihrer digitalen Bildungsmedien ausgezeichnet.

Seit 1995 zeichnet die GPI herausragende Bildungsmedien mit dem Comenius EduMedia-Siegel und der Comenius EduMedia-Medaille aus. In diesem Jahr reichten über 250 Hersteller, Verlage, Projekte und Autoren ihre Beiträge ein, in der Hoffnung, dem Qualitätscheck der Fachjury aus Wissenschaftlern, Fach- und Bildungspraktikern standzuhalten. 

Der Vorsitzende der GPI, Dr. Bernd Mikuszeit, bestätigte in seiner Rede, dass der Zuspruch zum Comenius-EduMedia-Award ungebrochen sei und verwies auf die diesjährige Rekordbeteiligung. Von den 250 Einsendungen wurden 165 preisgekrönte Produkte mit dem Comenius-EduMedia-Siegel didaktische und mediale Qualität bescheinigt. Die besonders begehrte Edu- Media-Medaille wurde an 19 herausragende Produkte vergeben. 

Projekt KinderCash wurde bei der diesjährigen Verleihung nicht nur das Siegel verliehen, sondern gehörte zu den wenigen Teilnehmern, die in besonderer Weise mit der Comenius-EduMedia-Medaille geehrt wurden.

In seiner Laudatio betonte Christos Giannoulis den besonderen Charakter der Unterrichtsmaterialien von Projekt KinderCash. Sie seien nicht nur für jedermann verständlich, sondern verbänden in einzigartiger Weise Werte- und Finanzkompetenzen. In der Kategorie „Berufliche Aus- und Weiterbildung/Wirtschaftliche und kaufmännische Bildung“ setzte sich so Projekt KinderCash gegen seine Mitbewerber durch und erhielt die besondere Auszeichnung der Comenius-EduMedia-Medaille.

Projektmitarbeiterin Rebekka Rupprecht nahm die Comenius-Auszeichnung für Projekt KinderCash entgegen. Gemeinsam mit Projekt-Gründerin Diana Bartl, freute sie sich außerordentlich über diese Ehrung. Diana Bartl fügte hinzu: „Die Comenius-EduMedia-Medaille zu erhalten, war eine gelungene Überraschung. Es ist eine Anerkennung unserer Arbeit und motiviert uns für die Zukunft!“ 

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Manfred-Roth-Stiftung (NORMA) fördert Werte- und Finanzbildung an Fürther Schulen

Mai 2018 – Projekt KinderCash erhält Spende über 5.000 Euro.

Am 15. Mai konnte sich die Gründerin von Projekt KinderCash, Diana Bartl, über eine Spende in Höhe von 5.000 Euro freuen. Im Auftrag der Manfred-Roth-Stiftung übergab Stiftungsvorstand Dr. Wilhelm Polster, im Beisein des Bürgermeisters der Stadt Fürth, Markus Braun, den Spendenscheck. Die Zuwendung fließt in den Ausbau der Werte- und Finanzbildung an Fürther Grundschulen, dem sich die Bildungsinitiative „Projekt KinderCash“ widmet.

Gemeinsam für Fürth

Seit 2017 ist Markus Braun Projektpate von Projekt KinderCash. Als Bürgermeister der Stadt Fürth und Referent für Schule, Bildung und Sport ist es ihm ein Anliegen, Fürther Schülerinnen und Schüler im besten Sinne zu fördern. Projekt KinderCash hat für Braun einen besonderen „Mehrwert fürs Leben, denn es macht unsere Kinder fit und stark für die Zukunft!“ Nicht nur im Rathaus freue man sich über solche innovativen Bildungsinitiativen. „Das Engagement der Manfred-Roth-Stiftung zeigt, dass wir uns in Fürth ganz selbstverständlich für die Bedürfnisse der heranwachsenden Generation stark machen und die unterstützen, die sich dafür einsetzen.“, führt der Bürgermeister aus.

Engagement an der richtigen Stelle

Der Vorstand der Manfred-Roth-Stiftung, Dr. Polster, pflichtet dem bei. Bereits seit einigen Jahren fördert die in Fürth ansässige Manfred-Roth-Stiftung ganz im Sinne ihres Stifters, des verstorbenen NORMA-Gründers Manfred Roth, soziale, kulturelle, bildungsfördernde und wissenschaftliche Projekte und Einrichtungen in der Region. Die Stiftung ist ganz bewusst auf zahlreichen Gebieten im öffentlichen Leben und der Gesellschaft aktiv. Denn finanzielles Engagement sollte dort gezeigt werden, wo es gebraucht und für einen gemeinnützigen Zweck eingesetzt wird. Dr. Polster übergibt die Spende der Manfred-Roth-Stiftung an Projekt KinderCash mit besonderer Freude. „Wir haben uns aus gutem Grund für eine Spende an Projekt KinderCash entschieden.“ erklärt der pensionierte Pfarrer und Stiftungsvorstand. Mit der Unterstützung von Projekt KinderCash und der damit verbundenen Förderung von Werte- und Finanzkompetenzen an Grundschulen, ist das Geld gut angelegt.

An der Adalbert-Stifter-Grundschule in Fürth ist das Projekt bereits aktiv und wird dort erfolgreich im Unterrichtsalltag umgesetzt. Durch die Spende der Manfred-Roth-Stiftung ist es nun möglich, dass weitere Fürther Schulen am Projekt teilnehmen können. Projekt KinderCash Gründerin Diana Bartl betont, dass es nicht nur wichtig ist, Kindern Kompetenzen zu vermitteln, die sie für den Start in ein selbstbestimmtes Leben brauchen. “Wir achten ebenso darauf, dass die Durchführung des Projekts für Schulen und Lehrkräfte praktikabel bleibt. Unsere Unterrichtseinheiten lassen sich deshalb unkompliziert und ohne Mehraufwand in den Unterrichtsalltag einbinden.”

 

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Ein Schwein fürs Leben – Münchener Grundschule führt Projekt KinderCash mit Begeisterung weiter

Januar 2018 – Die Grundschule am Gärtnerplatz in München geht in die nächste Runde. Zum zweiten Mal nimmt die Grundschule an Projekt KinderCash teil. Die Grundschule gehört zu einer der ersten, die seit 2012 Projekt KinderCash in ihrer Schule umsetzen.

Dank unseres Deutschlandpaten, der RaboDirect Bank, konnten nicht nur die nachrückenden Klassen mit neuen Sparschweinen ausgestattet werden. Zugleich erhielt die Grundschule die neuen Unterrichtsmaterialien, von deren weiterentwickelten Inhalten sich Rektorin Angelika Barth und ihr Kollegium in unserem Lehrerworkshop überzeugen konnten.

Nachhaltigkeit spielt auch für den Erwerb neuer Kompetenzen eine wichtige Rolle. Kinder sind wissbegierig, neugierig und saugen alles Neue quasi wie ein Schwamm auf. Doch bei der Menge an „Lernstoff“, innerhalb und außerhalb des Schulgeländes, geht das ein oder andere Gelernte durchaus wieder verloren. Das Ziel ist es, den Erwerb neuer Kompetenzen nachhaltig zu gestalten, damit Wissen nicht nur aufgenommen wird, sondern auch langfristig abgespeichert wird.

In der Landeshauptstadt zeigt Projekt KinderCash Wirkung und so freut es uns besonders von Eltern und Lehrkräften zu erfahren, dass das Sparschwein für Kinder zu einem langfristigen Begleiter geworden ist, der ihnen bei der Planung ihres Taschengeldes hilft und sie an einen verantwortungsbewussten und umsichtigen Umgang mit Geld, Konsum und Werbung erinnert. Denn nur wenn sich die Inhalte der Werte- und Finanzbildung verfestigen und in das routinierte Alltagsgeschehen einfließen, kann sich für Kinder langfristig etwas ändern.

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Volle Kraft voraus! Dank großer Unterstützung startet Projekt KinderCash an Fürther Grundschulen

Januar 2018 – Mit Pauken und Trompeten oder vielmehr mit Xylophon und Gesang, empfingen uns die Kinder der Adalbert-Stifter-Grundschule Fürth mit einem eigens einstudierten Lied zum Thema „Meine Wünsche“ am Tag der Spendenübergabe.

Nachdem bereits am Vortag die Lehrkräfte einen Einblick in Inhalt und Funktionsweise der neuen Unterrichtsmaterialien erhielten und Eltern sich über das Projekt und die Umsetzung zuhause informieren konnten, ging es am Donnerstagmorgen auch für die Schülerinnen und Schüler der Adalbert-Stifter-Grundschule endlich los. Es war ein ganz besonderer Tag für die Schülerinnen und Schüler. Denn als erste Grundschule in Fürth, dem Sitz von Projekt KinderCash, nimmt nun die Adalbert-Stifter-Grundschule an unserem Programm zur Vermittlung von Werte- und Finanzkompetenzen teil.

Sparkasse Fürth ermöglicht Projektstart
Dies ist dank unserer Projekt- und Schulpaten möglich, die sich direkt vor Ort für unser Projekt stark machen: Die Sparkasse Fürth setzt sich schon lange dafür ein, dass Kinder einen guten Umgang mit Geld, Konsum und Werbung lernen. Dank der finanziellen Unterstützung konnte Projekt KinderCash auch hier in Fürth zum ersten Mal starten. Damit fungiert die Adalbert-Stifter-Grundschule als „Wegbereiter“ für weitere Schulen in der Region, die die Möglichkeit haben, an dem Programm teilzunehmen, so Markus Braun, Bürgermeister der Stadt Fürth.

„Fürs Leben lernen“
Voller Spannung erwarteten die 240 Kinder der Fürther Grundschule die Überreichung ihrer neunen Sparschweine. Schulleiterin Angelika Wolf findet das transparente Sparschwein einfach toll und auch Andreas Eichinger, stellvertretender Vertriebsleiter der Sparkasse Fürth, erinnert sich, wie stolz er war, als er sein erstes gefülltes Sparschwein schlachten konnte. Doch es kommt nicht nur auf das richtige Einteilen des Geldes an. Um gut in ein selbstständiges und erfülltes Leben zu starten, benötigen Kinder eine Reihe von Kompetenzen. Bürgermeister Braun bringt es auf den Punkt: Eine gelungene Werte- und Finanzbildung bedeutet „fürs Leben zu lernen“! Für die Rektorin der Adalbert-Stifter-Grundschule ist dies besonders wichtig und sie ist froh, dass Projekt KinderCash mit seinen Programminhalten Lehrkräfte bei dieser Aufgabe unterstützt. Grundschulen haben eine wichtige Funktion in diesem Bereich und legen die Basis für den späteren Werdegang jedes einzelnen Schülers – eine besondere Verantwortung. Zu lernen „eigene Wünsche zu definieren und Prioritäten zu setzen, sind dabei erste Schritte, um die gesteckten Ziele zu erreichen“, davon ist Herr Eichinger von der Sparkasse Fürth überzeugt.

Engagement von Fürther Pädagoginnen
Doch nicht nur für die Schülerinnen und Schüler war es ein aufregender Tag in Fürth. Auch für das Team von Projekt KinderCash war es ein besonderes Ereignis. Berührt von der wahnsinnig tollen Unterstützung durch die Stadt Fürth und unseren Projektpaten Bürgermeister Markus Braun, sowie unserem Schulpaten, der Sparkasse Fürth, durften wir stolz die „Macherinnen“ hinter unseren frisch überarbeiteten und weiterentwickelten Unterrichtsmaterialien präsentieren. Die Pädagoginnen Pamela Strauß und Julia Kürschner, selbst Lehrkräfte an der Fürther Grundschule, haben ihr ganzes fachliches Wissen eingebracht, damit unsere Unterrichtseinheiten noch besser werden. Dabei haben sie viel Wert darauf gelegt, dass die Themen so ausgestaltet sind, dass sie nicht nur spannend für Kinder gestaltet sind, sondern auch für Lehrerinnen und Lehrer praktikabel bleiben. Die Schulleiterin der Adalbert-Stifter-Grundschule kann dies nur bestätigen: „Das Projekt beinhaltet wichtige Themen des neuen Lehrplans und lässt sich problemlos in den täglichen Unterricht integrieren.”:

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und verbleiben in Begeisterung!

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WERTvoll – Unser Magazin für Eltern rund ums Projekt

Januar 2018 – Bei Projekt KinderCash ist es uns besonders wichtig, dass wir uns stets weiterentwickeln und verbessern. Für Schulen und Lehrkräfte sind gerade unsere Unterrichtsmaterialien überarbeitet und weiterentwickelt worden. Genauso wichtig ist es uns, Eltern entsprechend zu unterstützen. .

Begleitend zu den Informationsveranstaltungen für Eltern, die zu Beginn der Durchführungsphase des Projekts an jeder Schule angeboten werden, wollten wir Eltern gerne etwas mitgeben, das auch später zuhause Hilfestellung bei der Umsetzung bietet.

In unserem neunen Magazin “WERTvoll” finden Eltern interessante Informationen und Tipps für die Praxis rund um die Themen Taschengeld und Gelderziehung.

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Zusammen mit Bain&Company wieder ein “Learn Money Day”

Juli 2017 – Im Rahmen ihres sozialen Tages kommen Mitarbeiter der Firma Bain & Company an die Realschule „Carl-Spitzweg-Realschule“ in München. Die engagierten Unternehmensberater nutzen diese Gelegenheit, um eine Unterrichtsstunde zum Thema Finanzbildung zu halten, die in das Programm von Projekt KinderCash einführt. Am Learn Money Day spendet Bain & Company jedes Jahr KinderCash-Sparschweine an alle fünften Klassen der teilnehmenden Schulen. Die Zusammenarbeit mit den kompetenten und praxiserfahrenen Beratern des Unternehmens ist für Projekt KinderCash eine sinnvolle und gute Ergänzung bei der Vermittlung der notwendigen Kompetenzen an Kinder.

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Werte- und Finanzbildung für Kinder – das Spielzeug

Juli 2017 – Spiel, Spaß, Spannung – für Kinder sind Spielwaren ein aufregendes Unterfangen. Von Würfeln und Murmeln bis zu abenteuerlichen Baukästen und Fahrzeugen ist alles möglich. Mit Spielzeug verbinden sich wunderbare Momente der Kindheit, von denen sich noch im Erwachsenenalter zehren lässt. Viele ausgewachsene Kinder haben immer noch einen speziellen Platz für ihr Stofftier – zumindest im Herzen.
Das internationale Fachmagazin der Spielwarenbranche „das Spielzeug“ berichtet in seiner neuesten Ausgabe über Projekt KinderCash und betont die Wichtigkeit der frühen Vermittlung von Werte- und Finanzkompetenzen an Kinder. Gerade im Zusammenhang mit Spielwaren sind diese Kompetenzen von entscheidender Bedeutung. Spielen und die passenden Utensilien stehen bei Kindern selbstverständlich hoch im Kurs. Und so sind Spielwaren auch während der Durchführung von Projekt KinderCash an Schulen ein gängiges Thema. Denn bei all der Auswahl und dem rasenden Tempo neuerscheinender Produkte müssen und können Kinder schon früh einiges lernen, beginnend damit, dass die verzückenden Spielzeuge nicht umsonst ihren Weg ins Kinderzimmer zuhause finden. Spielwaren kosten Geld und so lassen sich nicht alle Spielträume erfüllen oder brauchen etwas Zeit, Geduld und Disziplin, bis sie sich verwirklichen lassen. Gleichzeitig bedeutet einen eigenen Spiele-Park zu besitzen nicht, dass man mehr Spaß hat oder eine höhere Wertschätzung für die Dinge hat. Am Beispiel von Spielwaren lässt sich veranschaulichen, dass ein guter Umgang mit Geld, Konsum und Werbung wichtig ist und darüber hinaus, dass sich verantwortungsbewusstes und vorausschauendes Handeln nicht nur auszahlt, sondern auch die unbeschwerte Freude am Spielzeug erhält.

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Statussymbole bei Kindern – Risiken und Auswege

Das muss ich unbedingt haben! Meine Freunde haben auch alle eines. Früher oder später haben die meisten Eltern das schon einmal von ihren Kindern gehört. Dieses unbeschreibliche Verlangen, die Sehnsucht nach dem neuesten Smartphone, den tollsten Sneakern, der schönsten Barbie, mit dem dazugehörigen Haus und der Extra-Ausstattung. Statussymbole, die beinahe überlebenswichtig scheinen, sind keine Errungenschaft des Erwachsenwerdens. Sie existieren bei Kindern gleichermaßen.

 

Im Trend liegen
Auch wenn sich die Objekte der Begierde mit dem Alter verändern, sind Kinder doch keineswegs davor gefeit, den gängigen Statussymbolen nachzugeben und ihren Besitz anzustreben. Dahinter steht das menschliche Bedürfnis nach Anerkennung. Kinder wollen von ihrem Umfeld, von Freunden und Schulkameraden akzeptiert werden. Statussymbole sind in der heutigen Konsumgesellschaft ein adäquates Hilfsmittel, um sich diesem Ziel anzunähern. Mit Trends und Marken symbolisiert man anderen, dass man dazugehört, denn nichts wäre schlimmer als Ausgrenzung. Doch es gibt ein Verfallsdatum auf Statussymbole, bei denen es sich heutzutage hauptsächlich um materielle Güter handelt. Und so etabliert sich schnell ein Wettlauf, denn kein Trend, keine Mode hält sich besonders lange. Nachdem die Spielwaren-Kollektion vervollständigt ist, folgen Spielekonsole, Handy, neueste Rucksäcke und Kleidung, und alle werden in der nächsten Saison von einem neuen Modell abgelöst.

Statussymbole und Konsum
Die Fokussierung auf Statussymbole kann schnell negative Auswirkungen haben. Zum einen sind besonders Familien mit geringeren finanziellen Mitteln betroffen. Denn um mithalten zu können, braucht man Geld. Es bringt erhebliche Kosten mit sich, wenn man sich diese Träume erfüllen und jedem Trend folgen will, und damit die Gefahr, über die eigenen Verhältnisse zu leben. Zum anderen wird mit dem Erwerb von Statussymbolen häufig kompensiert, was durch Konsum nur kurzfristig zu erlangen ist: ein „Upgrade“ auf den eigenen Selbstwert. Statussymbole vermitteln nicht nur anderen, dass man wertvoll ist, sie bekräftigen diesen Wert auch für das eigene Ich. Dies betonen besonders Studien zu Armutsfolgen bei Kindern: “Konsum stiftet Teilhabe und subjektiven Lebenssinn und stellt für Familien und Kinder oft das zentrale Medium der Statusdemonstration und Selbstwertschöpfung dar.” Werbung fördert ein reges Konsumverhalten und suggeriert dem Konsumenten – also auch Kindern – was neu, angesagt, noch besser und schöner ist. Doch nicht nur das – sie transportiert auch Werte unserer Gesellschaft. Sie zeigt uns, was es braucht, um glücklich, zufrieden und erfolgreich zu sein. Und so können schon Frühstückscerealien Erstaunliches bewirken.

Kinder unter Druck
Zwar sind Kinder in Armut ungleich schwerer betroffen, doch Wohlstand bewahrt nicht davor, die Welt nach Besitz, Aussehen und Ansehen zu bewerten und sich selbst danach bewerten zu lassen. Für Kinder kann dies einen enormen Druck bedeuten, der im Extremfall bis zum Mobbing geht. Ebenso kann es für Eltern zur Belastung werden, ständig hin und her gerissen zu sein: Da ist einerseits der Wunsch, ihr Kind zu unterstützen und vor Schaden zu bewahren. Und andererseits die Frage, ob man jedem Begehren und Kaufwunsch sofort nachgeben muss – oder das überhaupt kann.

Bewusst handeln
Doch es gibt auch eine gute Nachricht. Zwar haben Statussymbole einen festen Platz in unserer Gesellschaft, aber Kinder können lernen, damit umzugehen. Das gesamte Umfeld eines Kindes kann dabei unterstützend wirken. Erwachsene, insbesondere Eltern, fungieren als Vorbilder, deren Handeln, Weltanschauungen und eigene Wünsche von Kindern wahrgenommen, interpretiert und übernommen werden. Neben den Dingen, die Kinder aktiv lernen, geschieht dies meist unbewusst. Genau an diesem Punkt lässt sich ansetzen, indem Denken und Handeln bewusster werden. Kinder brauchen die Möglichkeit, sich intensiv mit ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Dazu gehört, dass sie diese genauer zu bestimmen und auch zu hinterfragen lernen. So lassen sich Motive und Ursprünge identifizieren, die zur Entstehung eines Wunsches führen. Das trifft nicht nur auf Grundbedürfnisse wie Liebe, Geborgenheit, Gesundheit und Freundschaften zu, sondern in besonderem Maß auf Konsumwünsche. Deshalb ist es wichtig, Kinder über Strategien und Taktiken der Werbung aufzuklären und Grundkompetenzen aufzubauen, die einen klugen und verantwortungsvollen Umgang mit Geld zum Ziel haben. So kann ein reflektiertes und selbstbestimmtes Konsumverhalten bei Kindern angeregt werden.
Ein weiterer, noch bedeutenderer Aspekt ist es, dass Kinder lernen, ihren eigenen Wert und die Wertschätzung anderer nicht von Besitz abhängig zu machen. Dazu gehört ein guter Umgang miteinander, der auf Respekt, Toleranz und Empathie basiert. Situationen, in denen sozialer Druck und Konflikte für Kinder entstehen, müssen aufgegriffen und mögliche Lösungsstrategien aufgezeigt werden. Ebenso sollten Fähigkeiten und Talente von Kindern hervorgehoben und gefördert werden, die den Fokus von Äußerlichkeiten abwenden. Dies kann in der Schule und zuhause im Alltag gleichermaßen geschehen.

Durch das Umfeld lernen
Erwachsene können den Lernprozess der Kinder positiv begleiten, indem sie ihre eigenen Bedürfnisse und Verhaltensmuster, gerade in Bezug auf Konsum, ergründen und definieren. Die Sensibilisierung für die Problematik und ein Umdenken in der Bewertung von Statussymbolen erzielen Eltern am besten dadurch, dass sie zuerst bei sich selbst genauer hinsehen und sich klarmachen, welche Werte sie an die nächste Generation weitergeben.

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