Natalie Harapat

WERTvoll – Unser Magazin für Eltern rund ums Projekt

Januar 2018 – Bei Projekt KinderCash ist es uns besonders wichtig, dass wir uns stets weiterentwickeln und verbessern. Für Schulen und Lehrkräfte sind gerade unsere Unterrichtsmaterialien überarbeitet und weiterentwickelt worden. Genauso wichtig ist es uns, Eltern entsprechend zu unterstützen. .

Begleitend zu den Informationsveranstaltungen für Eltern, die zu Beginn der Durchführungsphase des Projekts an jeder Schule angeboten werden, wollten wir Eltern gerne etwas mitgeben, das auch später zuhause Hilfestellung bei der Umsetzung bietet.

In unserem neunen Magazin “WERTvoll” finden Eltern interessante Informationen und Tipps für die Praxis rund um die Themen Taschengeld und Gelderziehung.

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Integration von Flüchtlingskindern in der Grundschule

Integration, integrieren, Toleranz, Sprache, lernen, Flüchtlinge, Einwanderung, Gemeinschaft, Kultur, Werte, global, Sprachförderung, Menschen, Migration, Migrant, Asyl, Politik, Identität, Kompetenz, Einbürgerung, Ausländer, Gesellschaft, sozial, Soziologie, Prozess, eingliedern, teilhabe, Symbol, Wörter, IconWelche Werte müssen den Kindern vermittelt werden und wie?

Interview mit Erziehungsexperte Jan-Uwe Rogge: Wertearbeit, das Vermitteln eines stabilen Wertesystems, ist eine zentrale, ganz wichtige Aufgabe der Grundschulen. Alle Kinder werden in der Regel gemeinsam beschult, ungeachtet ihrer Fähigkeit, Herkunft, oder ethnischem Hintergrund. Hier kann Schule noch am ehesten integrativ wirken. Eine zunehmende Diversität von Schülern bringt neue Herausforderungen für Schulen und Lehrer – gerade auch vor dem Hintergrund aktueller Zuwanderungsströme von Flüchtlingen.

Unterschiedliche Herkunftsländer und damit verschiedene Kulturkreise und gesellschaftliche Wertesysteme sind nicht neu an Deutschlands Schulen, jedoch in ihrer aktuellen Dimension schon. Fehlende und mangelnde Sprachkenntnisse sind nur ein Problem, das zunehmender Aufmerksamkeit in der Schule bedarf. „Hinzu kommt, dass mit steigendem Zugang von Flüchtlingskindern vermehrt unterschiedliche gesellschaftliche und kulturelle Einflüsse aufeinandertreffen.Inwiefern ändert sich also durch den Zugang vieler Flüchtlingskinder für die Lehrkräfte in den Grundschulen ihre Arbeit? Welche Auswirkung haben Sprachbarrieren? Was passiert, wenn verschiedene Wertesysteme aufeinandertreffen? Darüber haben wir mit dem Erziehungsexperten Dr. Jan-Uwe Rogge gesprochen.

Lehrkräfte sind im Hinblick auf Werte wichtige Vorbilder

Werte werden nicht zuvorderst durch Sprache vermittelt, betont Jan-Uwe Rogge, sondern müssen vielmehr vorgelebt werden: „Es geht darum, dass wir für uns gültige Werte den Kindern vorleben und so vermitteln. Ganz wichtige Werte sind etwa Wertschätzung und Achtsamkeit.“ Den Lehrerinnen und Lehrern komme dabei eine Vorbildfunktion zu, denn „sie sind für ein wertschätzendes Klima in der Klasse verantwortlich. Dazu gehört, sich gegenseitig zuzuhören, aufeinander einzugehen und sich gegenseitig zu respektieren“. Die Persönlichkeit der Erziehenden oder des Erziehenden spielt dabei eine ganz wichtige Rolle, denn sie ist schon im Kindergarten, aber ebenso in der Grundschule ein ganz wichtiges Vorbild und eine entscheidende Bezugsperson für die Kinder.

Auf kulturübergreifenden Werten aufbauen

Dass nun die Flüchtlingskinder zum Teil ohne alles hierher gekommen sind und einen anderen kulturellen Hintergrund haben, heißt indes nicht, dass ihr Wertesystem ein ganz anderes ist. Es gibt übernationale Werte, die kulturübergreifend zentral sind, sagt Jan-Uwe Rogge: „Wertschätzung und Achtsamkeit gelten beispielsweise in Afghanistan ebenso wie in Syrien. Diese Werte halte ich für absolut wichtig. Ich achte dich, und ich erwarte, dass du mich achtest. Ich schätze dich wert, und ich möchte von dir wertgeschätzt werden.“

Natürlich gibt es nicht nur Gemeinsamkeiten, sondern auch Unterschiede. Abweichende gesellschaftliche Normen und Vorstellungen über Rollenbilder sind hierfür ein Beispiel. Grundsätzlich müsse dabei nicht befürchtet werden, dass sich durch eine solche Diskrepanz ein problematischer Zwiespalt für die Kinder ergibt, meint der Erziehungsexperte: „Kinder können mit Unterschiedlichkeiten durchaus umgehen. Das ist kein zentrales Problem, denn sie erleben das überall – etwa, dass sie von den Eltern anders angenommen werden als von den Großeltern. Vielmehr erfordert es von den Lehrern ein gewisses Bemühen.“ Auch Schule sei ein Ort, an dem Werte vermittelt und vorgelebt werden. Unterschiedlichkeit sei zudem nicht zuvorderst eine Frage des Herkunftslandes, betont Jan-Uwe Rogge, denn „deutsche Kinder, die aus einer Familie kommen, in der es sehr machtorientiert zugeht, erfahren ebenfalls eine Diskrepanz, wenn sie in der Schule Wertschätzung und Achtsamkeit kennenlernen.“

Die Bedeutung von Gelderziehung in der Grundschule

Zu den Werten, die Kindern in der Grundschule vermittelt werden müssen, gehört auch das Geld. Dies erachtet auch Jan-Uwe Rogge für wichtig: „Denn der Umgang mit Geld bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen.“ Geld ist ein greifbarer Wert und ein Wertesymbol. Es bestimmt den Wert einer Sache oder einer Leistung. Im Gegensatz zu anderen Werten wie Achtsamkeit und Respekt, können wir es sehen und anfassen. Frühzeitig den richtigen Umgang mit Geld zu lernen, zu üben, damit zu planen und es einzuteilen, ist ein wichtiger Aspekt in der Erziehung von Grundschulkindern. Dazu gehört auch Kindern zu vermitteln, wie sie sich in der Konsumgesellschaft zurechtfinden und frei von Markendruck ihre Entscheidungen treffen können. Gerade für die Kinder von Geflüchteten ist dies ein sensibles Thema, das schnell zu Ausgrenzung führen kann, wird es nicht in der Schule aufgegriffen.

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Taschengeld: pädagogisch wertvoll

fotolia_38998120_lSollten Kinder schon eigenes Geld zur Verfügung haben?

Ja, lautet die klare Antwort, denn so können die Kinder üben, mit Geld richtig umzugehen – zu planen und es sich selbständig einzuteilen. Dazu gehört auch, einmal Fehler zu machen, das Geld zu früh auszugeben oder einen Fehlkauf zu machen und anhand dieser Erfahrungen zu lernen. Durch das praktische Üben realisieren Kinder schnell, wie wichtig ein verantwortungsvoller und umsichtiger Umgang mit dem eigenen Geld ist und das ein Stück Selbstdisziplin notwendig ist, wenn man sich etwas leisten möchte.

Einen rechtlichen Anspruch auf Taschengeld haben Kinder und Jugendliche zwar nicht, aus pädagogischer Sicht ist es aber sinnvoll. Im Kindesalter werden so die Grundlagen für später gelegt, damit sie als Erwachsene gut mit dem Budget, das ihnen zur Verfügung steht, haushalten können.

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Aflatoun International unterstützt das Projekt KinderCash

August 2016 – Mit unserem Partner Aflatoun International zusammen haben wir das Unterrichtsmaterial für das Projekt KinderCash weiterentwickelt.

Aufbauend auf den Erkenntnissen aus dem Schulversuch (2010-2012) des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung München (ISB) zur Umsetzung der Richtlinie zur ökonomischen Verbraucherbildung, die den Bedarf an Werte- und Finanzkompetenzen an Schulen belegten, wurden die Unterrichtsstunden von Projekt KinderCash erstmals ausgearbeitet. Durch die Erfahrungen aus unserer täglichen Arbeit haben wir unsere Unterrichtsmaterialien nun komplett überarbeitet. Die Wertevermittlung steht hier ganz im Fokus und bildet das Fundament für unsere Arbeit. Kinder sollen in ihren individuellen und sozialen Kompetenzen gezielt gefördert werden, damit sie als selbstbewusste, verantwortungsvolle und gemeinschaftsbewusste Menschen heranwachsen, die mit Respekt und Achtsamkeit anderen begegnen.

Als weltweit aktive Nichtregierungsorganisation ist es auch das Anliegen von Aflatoun International und den Netzwerk-Organisationen, Kindern das nötige Selbstvertrauen und Wissen zu vermitteln, damit sie selbstbestimmt ihr Leben gestalten und das der Gemeinschaft verbessern können. Dazu bietet Aflatoun maßgeschneiderte Programme an, die von der frühkindlichen Bildung bis ins Jugendalter reichen. Kindern werden sowohl sozialen als auch finanzielle Inhalte vermittelt, die durch das Sammeln praktischer Erfahrungen mit eigenen Unternehmungen untermauert werden. Sie lernen sich selbst und ihre Rechte und Pflichten kennen, grundlegendes Wissen zu den Themen Sparen und Finanzplanung. Ursprünglich in Indien ins Leben gerufen, ist Aflatoun heute in 113 Ländern aktiv und erreicht jährlich mehr als 3 Millionen Kinder.

Weitere Informationen unter www.aflatoun.org

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Wertevermittlung und Gelderziehung in der Grundschule

Zur Bedeutung unterschiedlicher Arten von Werten und wie aus Kindern stabile, selbstbewusste Erwachsene werden.

Es ist gar nicht so leicht, sich in der heutigen Konsumwelt mit dem allgegenwärtigen Druck und Einfluss, den die Werbung ausübt, zurechtzufinden. Überall und ständig werden schon Kinder mit allerlei Verlockungen konfrontiert, ihr Taschengeld auf den Kopf zu hauen. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig mit der Aufklärung zu beginnen. Die Grundschule ist ein idealer Ort, um Kindern aufzuzeigen, welche Funktionen Geld hat, welche Möglichkeiten, aber auch Grenzen damit einhergehen, und was das alles mit Werten zu hat. Darüber haben wir mit Diana Bartl, der Initiatorin des Projekts KinderCash, gesprochen.

Was hat Geld mit Werten zu tun?

Auf den ersten Blick erschließt sich der Zusammenhang zwischen Geld und Werten nicht unbedingt. Geld haftet unterschwellig oft etwas mehr oder minder Anrüchiges an. Werte hingegen sind eher mit hehren moralischen und ethischen Konnotationen behaftet. Allerdings „ist Geld selbst ein Wert“, wie Diana Bartl betont, „und zwar ein Wert mit einer starken Symbolik“. Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Werten, etwa moralische Werte wie Wertschätzung, Respekt oder Toleranz, oder aber symbolische Werte wie Geld. Man kann es anfassen und damit ist es ganz praktisch greifbar.

Das Wesen von Geld beschreibt Diana Bartl so: „Geld ist in unserer Gesellschaft ein Wert, der als Maßeinheit und Gradmesser für andere Werte dient. Indem ich beispielsweise jemanden für eine Leistung, die er erbringt, angemessen bezahle, drücke ich meine Wertschätzung aus. Wenn ich ihn hingegen unterbezahle und damit seine Leistung ausnutze, verwehre ich ihm nicht nur eine Summe Geld, sondern auch die Wertschätzung und den Respekt, die er verdient. Ich bewerte seine Arbeit nicht in angemessener Weise.“

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Katharinenschule in der Hafencity Hamburg startet voller Freude und dankt der RaboDirect für die Spende

katharinenschulehamburg-kindercash2016-lowJuli 2016 – Knapp 300 Schüler erhielten ihre transparenten KinderCash-Sparschweine an der Katharinenschule in Hamburg. Die Grundschule liegt mitten in der Stadt, im neuen Stadtteil Hafencity. Zur großen Freude aller bemalten die Kinder gemeinsam ein Plakat, welches die neuen Sparschweine als Geste

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RaboDirect verlängert Deutschlandpatenschaft

projekt_kindercash_rabo_2016-1Mai 2016 – Die Direktbank RaboDirect, seit mehreren Jahren Deutschlandpate des Projekts KinderCash, verlängert ihre Patenschaft. Am Unternehmenssitz in Frankfurt nahm Diana Bartl den Spendenscheck über 20.000 Euro von Sabine Reinert, Leiterin Marketing & PR bei RaboDirect, entgegen. Wir freuen uns, dass mit diesem Geld die Finanzierung des Projekts an teilnehmenden Schulen gesichert ist und zudem weitere Schulen mit Sparschweinen und Unterrichtsmaterial versorgt werden können, die keinen lokalen Paten haben.

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Grundschule in Passau setzt Projekt KinderCash zur Werte- und Finanzbildung für Kinder fort

st-nilola-passau-lowMai 2016 – Das besondere Sparschwein zeigt Wirkung! An der Grundschule St. Nikola in Passau wurden wir zur Durchführung unserer Workshops herzlich empfangen. Die Schule startet mit dem Projekt KinderCash in eine neue Runde. Anlass dafür gaben die guten Erfahrungen mit dem Projekt und die Aufnahme von Wertekompetenzen als neuen inhaltlichen Schwerpunkt.

Über 200 Schüler wurden mit dem KinderCash Sparschwein ausgestattet und werden im kommenden Schuljahr im Unterricht den Umgang mit Geld, Konsum und Werbung erlenen und üben. Bei unserem Elterninformationsabend bekamen die Eltern nützliche Tipps für zuhause mit, die Anregungen für die Taschengeldvergabe, gemeinsames Einkaufen oder die Einführung und Einbindung der Kinder in die Familienfinanzplanung betreffen. Mit dem Projekt KinderCash bereits vertraute Eltern, teilten bei der Informationsveranstaltung ihre Erfahrungen und berichteten, dass das KinderCash Sparschwein bei den Kindern, die bereits an dem Projekt teilnahmen, besonders gut ankommt und die Kinder weiterhin ihr eigenes Geld in dem Sparschwein aufbewahren und aufteilen.

Eine besonders schöne Idee der Schule war es, während der großen Flutkatastrophen in Deutschland, das KinderCash Sparschwein in den einzelnen Klassen dazu zu nutzen, Geld für den Wiederaufbau zu sammeln. Unser Sparschwein mit den vier Fächern „Ausgeben – Sparen – Investieren – Gute Tat“ ist also nicht nur aufgrund der Aufteilungsmöglichkeiten interessant, sondern zeigt, wie sinnvoll und schön der Gedanke der guten Tat ist.

Schön, dass die St. Nikola Schule in Passau weiter dabei ist!

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Teilnahme am internationalen Workshop zur frühkindlichen Bildung in nachhaltiger Entwicklung

aflatoun-Projekt-KinderCashApril 2016 – Mitte April lud unser Partner Aflatoun International zu einem Workshop nach Amsterdam ein. Vertreter von Kinderorganisationen, -netzwerken und Regierungsvertreter aus den verschiedensten Regionen der Welt fanden sich dort ein, um sich der frühkindlichen Bildung zu widmen.
Wie wir, so setzt auch Aflatoun schon früh an und schult Kinder bereits im Kindergarten- und Grundschulalter in finanziellen und sozialen Aspekten. Auf dem globalen Workshop in Amsterdam stellten Länder, wie Mozambique, Albanien oder Honduras ihre Modelle vor und schilderten, wie sie Kinder und deren Familien in das Programm miteinbeziehen und Lerninhalte vermitteln.

Der intensive Austausch mit unserem Partner und Experten aus verschiedenen Ländern gibt immer wieder neue Anregungen, von denen wir auch hier in Deutschland profitieren können. So wurde beispielsweise immer wieder die aktive Teilnahme der Eltern betont. Eltern sind unglaublich wichtig für den Prozess! Sie unterstützen ihre Kinder bei der Umsetzung der Lerninhalte in die Praxis und können mit gutem Beispiel vorangehen.

Wir freuen uns, dass das Projekt KinderCash am globalen Workshop teilnehmen konnte!

 

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Diät fürs Sparschwein – Eltern family

März 2015 – „Es ist wichtig, dass schon Grundschulkinder spüren: Ich kann aufrecht bleiben, auch wenn ich kein Geld habe, wenn ich mal nicht mit den anderen mithalten kann in puncto Klamotten oder Smartphone.“ so Diana Bartl vom Projekt KinderCash. Der Artikel „Diät fürs Sparschwein“ in der Zeitschrift Eltern family beschäftigt sich mit der Frage, warum es sich trotz anhaltend niedriger Zinsen lohnt, seinen Kindern das Konzept des Sparens zu vermitteln. Autorin Maike Petersen stellt darin auch das unser Projekt KinderCash vor (ehemals Projekt Schulschwein) vor.

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