Aktuelles

Zusammen mit Bain&Company
wieder ein „Learn Money Day“

Im Rahmen ihres sozialen Tages kommen Mitarbeiter der Firma Bain & Company an die Realschule „Carl-Spitzweg-Realschule“ in München. Die engagierten Unternehmensberater nutzen diese Gelegenheit, um eine Unterrichtsstunde zum Thema Finanzbildung zu halten, die in das Programm von Projekt KinderCash einführt. Am Learn Money Day spendet Bain & Company jedes Jahr KinderCash-Sparschweine an alle fünften Klassen der teilnehmenden Schulen. Die Zusammenarbeit mit den kompetenten und praxiserfahrenen Beratern des Unternehmens ist für Projekt KinderCash eine sinnvolle und gute Ergänzung bei der Vermittlung der notwendigen Kompetenzen an Kinder.

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Werte- und Finanzbildung für Kinder – das Spielzeug

Spiel, Spaß, Spannung – für Kinder sind Spielwaren ein aufregendes Unterfangen. Von Würfeln und Murmeln bis zu abenteuerlichen Baukästen und Fahrzeugen ist alles möglich. Mit Spielzeug verbinden sich wunderbare Momente der Kindheit, von denen sich noch im Erwachsenenalter zehren lässt. Viele ausgewachsene Kinder haben immer noch einen speziellen Platz für ihr Stofftier – zumindest im Herzen.
Das internationale Fachmagazin der Spielwarenbranche „das Spielzeug“ berichtet in seiner neuesten Ausgabe über Projekt KinderCash und betont die Wichtigkeit der frühen Vermittlung von Werte- und Finanzkompetenzen an Kinder. Gerade im Zusammenhang mit Spielwaren sind diese Kompetenzen von entscheidender Bedeutung. Spielen und die passenden Utensilien stehen bei Kindern selbstverständlich hoch im Kurs. Und so sind Spielwaren auch während der Durchführung von Projekt KinderCash an Schulen ein gängiges Thema. Denn bei all der Auswahl und dem rasenden Tempo neuerscheinender Produkte müssen und können Kinder schon früh einiges lernen, beginnend damit, dass die verzückenden Spielzeuge nicht umsonst ihren Weg ins Kinderzimmer zuhause finden. Spielwaren kosten Geld und so lassen sich nicht alle Spielträume erfüllen oder brauchen etwas Zeit, Geduld und Disziplin, bis sie sich verwirklichen lassen. Gleichzeitig bedeutet einen eigenen Spiele-Park zu besitzen nicht, dass man mehr Spaß hat oder eine höhere Wertschätzung für die Dinge hat. Am Beispiel von Spielwaren lässt sich veranschaulichen, dass ein guter Umgang mit Geld, Konsum und Werbung wichtig ist und darüber hinaus, dass sich verantwortungsbewusstes und vorausschauendes Handeln nicht nur auszahlt, sondern auch die unbeschwerte Freude am Spielzeug erhält.

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Statussymbole bei Kindern – Risiken und Auswege

„Das muss ich unbedingt haben! Meine Freunde haben auch alle eines.“ Früher oder später haben die meisten Eltern dies schon einmal von ihren Kindern gehört. Dieses unbeschreibliche Verlangen, eine Notwendigkeit, geradezu überlebenswichtig, ist die Sehnsucht nach dem neuesten Smartphone, den tollsten Sneakern, der schönsten Barbie, mit dem dazugehörigen Haus, mit dem passenden Gefährt und der Extra-Ausstattung. Statussymbole sind keine Errungenschaft des Erwachsenwerdens. Sie existieren bei Kindern gleichermaßen.

Im Trend liegen

Auch wenn sich das Objekt der Begierde verändern mag, so sind Kinder keineswegs davor gefeit, den gängigen Statussymbolen nachzugeben und ihren Besitz anzustreben. Dahinter steht das menschliche Bedürfnis nach Anerkennung. Kinder wollen von ihrem Umfeld, von Freunden und Schulkameraden, akzeptiert werden. Nicht anders verhält es sich nach der Kindheit. Statussymbole sind in der heutigen Konsumgesellschaft ein adäquates Hilfsmittel, um sich diesem Ziel anzunähern. Mit Trends und Marken „symbolisiert“ man anderen, dass man dazugehört, denn nichts wäre schlimmer als Ausgrenzung. Doch es gibt ein Verfallsdatum auf Statussymbole, die sich heutzutage hauptsächlich auf materielle Güter konzentrieren. Und so etabliert sich schnell ein Wettlauf, denn kein Trend, keine Mode hält sich besonders lange. Nachdem die Spielwaren-Kollektion vervollständig ist, folgen Spielekonsole, Handy, neueste Rucksäcke und Kleidung und alle werden von einem neuen Modell in der nächsten Saison abgelöst.

Statussymbole und Konsum

Der Umgang und die Fokussierung auf Statussymbole kann schnell negative Auswirkungen zur Folge haben. Zum einen sind besonders Familien mit geringeren finanziellen Mitteln betroffen. Denn um mithalten zu können, braucht es Geld. Die Erfüllung dieser Träume bringt erhebliche Kosten mit sich, wenn man jedem Trend folgen will und die Gefahr, über die eigenen Verhältnisse zu leben. Zum anderen wird mit dem Erwerb von Statussymbolen häufig kompensiert, was durch Konsum nur kurzfristig zu befriedigen ist. Ein „Upgrade“ auf den eigenen Selbstwert. Statussymbole vermitteln nicht nur anderen, dass man wertvoll ist, sie bekräftigen diesen Wert auch für das eigene „Ich“. Dies betonen besonders Studien zu Armutsfolgen bei Kindern: „Konsum stiftet Teilhabe und subjektiven Lebenssinn und stellt für Familien und Kinder oft das zentrale Medium der Statusdemonstration und Selbstwertschöpfung dar.“ Werbung unterstützt ein reges Konsumverhalten entsprechend und suggeriert dem Konsumenten, also auch Kindern, nicht nur was neu, angesagt, noch besser und schöner ist, sondern transportiert auch Werte in unserer Gesellschaft. Sie zeigt uns, was es braucht, um glücklich, zufrieden und erfolgreich zu sein. Und so können schon Frühstückscerealien erstaunliches bewirken.

Kinder unter Druck

Wenngleich Kinder in Armut ungleich schwerer davon betroffen sind, so bedeutet dies nicht, das Wohlstand davor bewahrt, die Welt nach Besitz, Aussehen und Ansehen zu bewerten und sich selbst danach bewerten zu lassen. Für Kinder kann dies bedeuten, einem enormen Druck ausgesetzt zu sein, der im Extremfall Mobbing nicht ausschließt. Ebenso kann dies für Eltern zu einer belastenden Dauersituation werden. Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch das eigene Kind zu unterstützen und vor Schaden zu bewahren und gleichzeitig nicht jedem Begehren und Kaufwunsch sofort nachgeben zu müssen oder auch nicht nachgeben zu können.

Bewusst handeln

Doch bei all dem Drama gibt es auch eine gute Nachricht. Zwar haben Statussymbole einen festen Platz in unserer Gesellschaft, doch Kinder können lernen, damit umzugehen. Das gesamte Umfeld eines Kindes kann dabei unterstützend wirken. Erwachsene, insbesondere Eltern, fungieren als Vorbilder, deren Handeln, Weltanschauungen und eigene Wünsche von Kindern wahrgenommen, interpretiert und übernommen werden. Neben den Dingen, die Kinder aktiv lernen, geschieht dies meist unbewusst. Genau an diesem Punkt lässt sich ansetzen, indem Denken und Handeln bewusster geschieht. Kinder brauchen die Möglichkeit, sich intensiv mit ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Dazu gehört, dass sie sie nicht nur bestimmen können, sondern dass sie durchaus auch hinterfragt werden sollten. So lassen sich Motive und Ursprünge identifizieren, die zur Entstehung eines Wunsches führen. Abgesehen von Grundbedürfnissen, wie Liebe, Geborgenheit, Gesundheit oder Freunde zu haben, ist dies bei Konsumwünschen besonders wichtig. Deshalb ist es wichtig, Kinder über Strategien und Taktiken der Werbung aufzuklären und Grundkompetenzen aufzubauen, die einen klugen und verantwortungsvollen Umgang mit Geld zum Ziel haben. So kann ein reflektiertes und selbstbestimmtes Konsumverhalten bei Kindern angeregt werden.

Ein weiterer, noch bedeutenderer Aspekt ist es, Kindern zu vermitteln, ihren eigenen Wert und die Wertschätzung anderer nicht von Besitz abhängig zu machen. Dazu gehört einen guten Umgang miteinander zu pflegen, der auf Respekt, Toleranz und Empathie basiert. Situationen, in denen sozialer Druck und Konflikte für Kinder entstehen, müssen aufgegriffen und mögliche Lösungsstrategien aufgezeigt werden. Ebenso sollten Fähigkeiten und Talente von Kindern hervorgehoben und gefördert werden, die den Fokus von Äußerlichkeiten abwenden. Dies kann in der Schule und zuhause im Alltag gleichermaßen passieren.

Durch das Umfeld lernen

Erwachsene können den Lernprozess der Kinder positiv begleiten, indem sie selbst, ihre eigenen Bedürfnisse und Verhaltensmuster, gerade in Bezug auf Konsum, ergründen und definieren können. Die Sensibilisierung für die Problematik und ein Umdenken in der Bewertung von Statussymbolen wird am besten dadurch erzielt, zuerst bei sich selbst genauer hinzusehen und sich klarzumachen, welche Werte an die nächste Generation weitergeben werden.

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Ein Sparschwein, das Kinder stark macht – Fürther Nachrichten

Januar 2017 – Die Fürther Nachrichten berichten über Projekt KinderCash. Im Interview erzählt Gründerin Diana Bartl von den Anfängen des Projekts und welchen Beitrag die Vermittlung von Werte- und Finanzkompetenzen an Kinder im Grundschulalter leisten kann.

 

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Zusammen mit dem Deutschen Kinderhilfswerk – Gemeinsam für ein kinderfreundliches Deutschland!

Januar 2017 – Das ist das Anliegen des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V. – Kinderfreundlichkeit ist der Schlüssel für eine nachhaltige Gesellschaft. Sie beginnt im Alltag mit dem respektvollen Umgang mit Kindern und braucht zugleich die Politik zur Setzung wichtiger Rahmenbedingungen für eine bessere Lebenssituation von Kindern in Deutschland.

Wir vom Projekt KinderCash sind froh, ein so starken Partner, wie das Deutsche Kinderhilfswerk, an unserer Seite zu haben, der uns durch die Verwaltung unserer Spendengelder und die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Gemeinsam können wir Projekt KinderCash so realisieren, wie wir es uns vorstellen.

Seit mehr als 40 Jahren setzt es sich ein, für die Rechte der Kinder und unterstützt Projekte und Maßnahmen, die verbesserte Rahmenbedingungen für das Aufwachsen und die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen fördern. Als gemeinnütziger Verein finanziert sich das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) überwiegend aus privaten Spenden der Spendendosen, die an 40.000 Standorten in Deutschland zu finden sind.

Die Umsetzung der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen (KRK) in Deutschland, die damit verbundene Stärkung der Mitbestimmungsrechte von Kindern, die Überwindung von Kinderarmut und die Ermöglichung fairer Chancen für alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, sind die inhaltlichen Schwerpunkte des DKHWs.

Der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, Thomas Krüger, attestiert „in der Gesamtschau der deutschen Gesellschaft eine anhaltende Ausblendung und Verdrängung von Kinderinteressen“, trotz der erreichten Verbesserungen seit Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention vor mehr als 25 Jahren.“ Deshalb ruft das DKHW Staat und Zivilgesellschaft dazu auf, die Kinderrechte stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit zu nehmen. „Dabei sollte das kompetente Kind Mittelpunkt des Handelns sein. Wir sind davon überzeugt, dass Kinder eigenständige Persönlichkeiten mit vielfältigen Fähigkeiten sind. Deshalb müssen wir Kindern helfen, stark und gleichberechtigt zu sein, damit sie mit ihrer Kreativität und Kompetenz unsere Gesellschaft mitgestalten können. Dabei ist die Beteiligung von Kindern ein zentraler Wert unserer demokratischen Gesellschaft. Demokratie zu lernen erfordert, Demokratie zu erleben. Denn Kinder sind unsere Gegenwart und Zukunft“, so Krüger weiter.

Weitere Informationen unter www.dkhw.de

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Aflatoun International unterstützt das Projekt KinderCash

August 2016 – Mit unserem Partner Aflatoun International zusammen haben wir das Unterrichtsmaterial für das Projekt KinderCash weiterentwickelt.

Aufbauend auf den Erkenntnissen aus dem Schulversuch (2010-2012) des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung München (ISB) zur Umsetzung der Richtlinie zur ökonomischen Verbraucherbildung, die den Bedarf an Werte- und Finanzkompetenzen an Schulen belegten, wurden die Unterrichtsstunden von Projekt KinderCash erstmals ausgearbeitet. Durch die Erfahrungen aus unserer täglichen Arbeit haben wir unsere Unterrichtsmaterialien nun komplett überarbeitet. Die Wertevermittlung steht hier ganz im Fokus und bildet das Fundament für unsere Arbeit. Kinder sollen in ihren individuellen und sozialen Kompetenzen gezielt gefördert werden, damit sie als selbstbewusste, verantwortungsvolle und gemeinschaftsbewusste Menschen heranwachsen, die mit Respekt und Achtsamkeit anderen begegnen.

Als weltweit aktive Nichtregierungsorganisation ist es auch das Anliegen von Aflatoun International und den Netzwerk-Organisationen, Kindern das nötige Selbstvertrauen und Wissen zu vermitteln, damit sie selbstbestimmt ihr Leben gestalten und das der Gemeinschaft verbessern können. Dazu bietet Aflatoun maßgeschneiderte Programme an, die von der frühkindlichen Bildung bis ins Jugendalter reichen. Kindern werden sowohl sozialen als auch finanzielle Inhalte vermittelt, die durch das Sammeln praktischer Erfahrungen mit eigenen Unternehmungen untermauert werden. Sie lernen sich selbst und ihre Rechte und Pflichten kennen, grundlegendes Wissen zu den Themen Sparen und Finanzplanung. Ursprünglich in Indien ins Leben gerufen, ist Aflatoun heute in 113 Ländern aktiv und erreicht jährlich mehr als 3 Millionen Kinder.

Weitere Informationen unter www.aflatoun.org

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Katharinenschule in der Hafencity Hamburg startet voller Freude und dankt der RaboDirect für die Spende

katharinenschulehamburg-kindercash2016-lowJuli 2016 – Knapp 300 Schüler erhielten ihre transparenten KinderCash-Sparschweine an der Katharinenschule in Hamburg. Die Grundschule liegt mitten in der Stadt, im neuen Stadtteil Hafencity. Zur großen Freude aller bemalten die Kinder gemeinsam ein Plakat, welches die neuen Sparschweine als Geste

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Mit Begeisterung startet die Steinäcker-Schule in Bodelshausen das Projekt KinderCash

kindercash_bodelshausen_2016Juni 2016 – Es hat ein wenig gedauert, bis Projekt KinderCash nun auch an der Grundschule in Bodelshausen angekommen ist. Umso mehr freut es uns, dass es jetzt für die Schüler an der Steinäcker-Schule im neuen Schuljahr

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RaboDirect verlängert Deutschlandpatenschaft

projekt_kindercash_rabo_2016-1Mai 2016 – Die Direktbank RaboDirect, seit mehreren Jahren Deutschlandpate des Projekts KinderCash, verlängert ihre Patenschaft. Am Unternehmenssitz in Frankfurt nahm Diana Bartl den Spendenscheck über 20.000 Euro von Sabine Reinert, Leiterin Marketing & PR bei RaboDirect, entgegen. Wir freuen uns, dass mit diesem Geld die Finanzierung des Projekts an teilnehmenden Schulen gesichert ist und zudem weitere Schulen mit Sparschweinen und Unterrichtsmaterial versorgt werden können, die keinen lokalen Paten haben.

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Druckfrisch – Neue Informationsmaterialien für Eltern

Eltern-PraxistippsMai 2016 – Beim Projekt KinderCash ist es uns besonders wichtig, dass wir uns stets weiterentwickeln und verbessern. Neben den gerade neu überarbeiteten Unterrichtsmaterialen, die nun für Lehrer und den Unterricht optimiert wurden, war es uns ein Anliegen, auch die Eltern entsprechend zu unterstützen.

Zusätzlich zu den Informationsveranstaltungen für Eltern, die wir an den am Projekt KinderCash teilnehmenden Schulen durchführen, wollten wir den Eltern gerne etwas mitgeben, das auch später zuhause Hilfestellung bei der Umsetzung bietet. Zu diesem Zweck haben wir ein neues Handout entwickelt.

In den „Praxistipps für Eltern“ finden Eltern viele Anregungen und Informationen rund um die Themen Taschengeld und Gelderziehung zuhause.

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