Diana Bartl

Zusammen mit Bain&Company
wieder ein „Learn Money Day“

Im Rahmen ihres sozialen Tages kommen Mitarbeiter der Firma Bain & Company an die Realschule „Carl-Spitzweg-Realschule“ in München. Die engagierten Unternehmensberater nutzen diese Gelegenheit, um eine Unterrichtsstunde zum Thema Finanzbildung zu halten, die in das Programm von Projekt KinderCash einführt. Am Learn Money Day spendet Bain & Company jedes Jahr KinderCash-Sparschweine an alle fünften Klassen der teilnehmenden Schulen. Die Zusammenarbeit mit den kompetenten und praxiserfahrenen Beratern des Unternehmens ist für Projekt KinderCash eine sinnvolle und gute Ergänzung bei der Vermittlung der notwendigen Kompetenzen an Kinder.

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Werte- und Finanzbildung für Kinder – das Spielzeug

Spiel, Spaß, Spannung – für Kinder sind Spielwaren ein aufregendes Unterfangen. Von Würfeln und Murmeln bis zu abenteuerlichen Baukästen und Fahrzeugen ist alles möglich. Mit Spielzeug verbinden sich wunderbare Momente der Kindheit, von denen sich noch im Erwachsenenalter zehren lässt. Viele ausgewachsene Kinder haben immer noch einen speziellen Platz für ihr Stofftier – zumindest im Herzen.
Das internationale Fachmagazin der Spielwarenbranche „das Spielzeug“ berichtet in seiner neuesten Ausgabe über Projekt KinderCash und betont die Wichtigkeit der frühen Vermittlung von Werte- und Finanzkompetenzen an Kinder. Gerade im Zusammenhang mit Spielwaren sind diese Kompetenzen von entscheidender Bedeutung. Spielen und die passenden Utensilien stehen bei Kindern selbstverständlich hoch im Kurs. Und so sind Spielwaren auch während der Durchführung von Projekt KinderCash an Schulen ein gängiges Thema. Denn bei all der Auswahl und dem rasenden Tempo neuerscheinender Produkte müssen und können Kinder schon früh einiges lernen, beginnend damit, dass die verzückenden Spielzeuge nicht umsonst ihren Weg ins Kinderzimmer zuhause finden. Spielwaren kosten Geld und so lassen sich nicht alle Spielträume erfüllen oder brauchen etwas Zeit, Geduld und Disziplin, bis sie sich verwirklichen lassen. Gleichzeitig bedeutet einen eigenen Spiele-Park zu besitzen nicht, dass man mehr Spaß hat oder eine höhere Wertschätzung für die Dinge hat. Am Beispiel von Spielwaren lässt sich veranschaulichen, dass ein guter Umgang mit Geld, Konsum und Werbung wichtig ist und darüber hinaus, dass sich verantwortungsbewusstes und vorausschauendes Handeln nicht nur auszahlt, sondern auch die unbeschwerte Freude am Spielzeug erhält.

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Statussymbole – Die Vergänglichkeit von Trends

Vom Luxus zum Unterstatement. Statussymbole sind in unserer Gesellschaft fest etabliert. Und so schmücken wir uns gerne mit den Dingen, die uns Anerkennung und Zugehörigkeit versprechen. Statussymbole sind eine Form der Demonstration, ein optisches Merkmal, das anderen einen Eindruck davon vermitteln soll, welchen Platz wir in der Gesellschaft einnehmen. Und nicht nur das! Mit Hilfe von Statussymbolen können wir ebenso vortäuschen, dass wir den Kriterien entsprechen und dazugehören. Solange wir die richtigen Symbole verwenden. Doch genauso, wie die Mode, unterliegen Statussymbole Veränderungen. Sie folgen Trends und so können wir beobachten, dass die Statussymbole von einst ihre Bedeutung verlieren und von einer neuen Generation abgelöst werden.

Inflation und Trends von Statussymbolen

Gerade am Beispiel der Mode, also Kleidung, zeigt sich die Vergänglichkeit von Statussymbolen. Ist es die Jeans einer besonderen Marke, die mir die Beliebtheit garantiert? Sind es die blinkenden Schuhe? Ist es das aus Naturbaumwolle hergestellte T-Shirt des neuen Ökö-Labels? Wer seine gesellschaftliche Zugehörigkeit gewährleisten möchte, muss folglich im Trend bleiben oder besser noch, wird zum Trendsetter, während die Masse versucht mitzuhalten.

Statussymbole und Sozialprestige

Statussymbole repräsentieren die unterschiedlichsten Eigenschaften. Dazu zählen, Reichtum, Macht, Bildung, Bekanntheit oder Beliebtheit. Welche Statussymbole wir wählen, ist abhängig davon, welche Wertschätzung wir einem bestimmten Status in der Gesellschaft beimessen, also was wir für erstrebenswert halten. Dies ist keinesfalls objektiv. Die Wahrnehmung verändert sich nicht nur über Raum und Zeit, sondern kann auch innerhalb einer Gesellschaft von Schicht zu Schicht oder Altersklassen variieren. So messen Großvater und Enkel wahrscheinlich nicht dem selben Status oder den gleichen Dingen große Wertschätzung bei. Und was dem einem die Mitgliedschaft im Golfclub ist, mag für den anderen der Besitz des neuesten Smartphones sein.

Von Zeptern und Stoffen

Im Unterschied zur modernen Gesellschaft, in der sich die meisten Statussymbole auf materielle Güter beschränken, waren Statussymbole früher nur dann überhaupt „erwerblich“, wenn man einem bestimmten Status bereits hatte. Dazu gehörten der Monarch und sein Zepter oder das Tragen eines Titels im Namen. Auch waren bestimmte Farben und Stoffe der Kleidung nur den oberen Schichten vorbehalten. Insofern ist der Zugang zu den meisten Statussymbolen heute deutlich einfacher. In der Regel lassen sich die meisten Statussymbole mit ausreichend Geld käuflich erwerben.

Klassiker der Statussymbole

In den letzten Jahrzehnten war es eben gerade das Geld, viel Geld, welches als Schlüsselelement für den Erwerb der „richtigen“ und begehrten Statussymbole galt. Statussymbole waren gleichgesetzt mit Luxusgütern: Teuer, auffällig, und im Zweifelsfall mit der nötigen Extraausstattung. Diamantenbesetzte Zeitmesser, Seidenschals eines Luxuslabels, Kroko-Handtasche mit passendem Reiseaccessoires, Yachten, Autos, Villen, Clubmitgliedschaften und vieles mehr – die Klassiker der Statussymbole zeigen vor allem, wer es sich leisten kann und wer nicht.

Gesund, nachhaltig und voller Technik

Mittlerweile können wir feststellen, dass hier ein Umdenken geschieht. Die neuen Statussymbole sind andere. Studien weisen beispielsweise darauf hin, wie sich die Bedürfnisse von Jugendlichen diesbezüglich geändert haben. Das Fahrrad hat so für manche mehr Symbolkraft, denn es repräsentiert, anders als die Limousine, einen Lebensstil, der umweltfreundlicher, nachhaltiger und gesundheitsbewusster ist. Die neuen Schlagwörter sind „Vintage“ und „recyclebar“. Für viele Konsumenten ist es nun wichtiger, dass eine Marke eine „Consciousness“, also ein Bewusstsein dafür besitzt, „fair“ und „clean“ zu produzieren, als Wohlstand zu repräsentieren. Daneben hat der Bereich Technik, die Digitalisierung, Vernetzung und der kompetente Umgang mit neuen Medien, einen besonders hohen Stellenwert. Damit verbunden, ist die Flexibilisierung der Arbeitswelt. Sich seinen Arbeitsort aussuchen zu können oder einfach nur mehr Zeit zu haben, wird zum neuen Luxus und verdrängt den Besitz von klassischen Luxusgütern. Doch ist es wirklich so einfach?

Zukunft ohne Luxus?

In einem TV-Spot bewarb ein Automobilhersteller sein Produkt mit dem Slogan: „Das Statussymbol für alle, die kein Statussymbol brauchen!“ In gewisser Weise trifft dies auf die neue Generation von Statussymbolen zu. Sie sind dezenter geworden und tragen nicht mehr so auf, wie die funkelnden Klassiker der Statussymbole. Sie folgen einem Understatement, bei dem der Inhalt wichtiger wird, als der äußere Schein. Reichtum ist nicht mehr die oberste Maxime, sondern ein achtsamer und bewusster Lifestyle. Wenn wir genauer hinsehen, ist auch dies mitunter ein teures Unterfangen. Denn wer mit Tablet, Smartphone und Bioprodukten seinen Status entsprechend aussagekräftig symbolisieren möchte, muss es sich durchaus etwas kosten lassen. Es ist also fragwürdig, ob wir uns vom Luxus tatsächlich verabschiedet haben.

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Statussymbole bei Kindern – Risiken und Auswege

„Das muss ich unbedingt haben! Meine Freunde haben auch alle eines.“ Früher oder später haben die meisten Eltern dies schon einmal von ihren Kindern gehört. Dieses unbeschreibliche Verlangen, eine Notwendigkeit, geradezu überlebenswichtig, ist die Sehnsucht nach dem neuesten Smartphone, den tollsten Sneakern, der schönsten Barbie, mit dem dazugehörigen Haus, mit dem passenden Gefährt und der Extra-Ausstattung. Statussymbole sind keine Errungenschaft des Erwachsenwerdens. Sie existieren bei Kindern gleichermaßen.

Im Trend liegen

Auch wenn sich das Objekt der Begierde verändern mag, so sind Kinder keineswegs davor gefeit, den gängigen Statussymbolen nachzugeben und ihren Besitz anzustreben. Dahinter steht das menschliche Bedürfnis nach Anerkennung. Kinder wollen von ihrem Umfeld, von Freunden und Schulkameraden, akzeptiert werden. Nicht anders verhält es sich nach der Kindheit. Statussymbole sind in der heutigen Konsumgesellschaft ein adäquates Hilfsmittel, um sich diesem Ziel anzunähern. Mit Trends und Marken „symbolisiert“ man anderen, dass man dazugehört, denn nichts wäre schlimmer als Ausgrenzung. Doch es gibt ein Verfallsdatum auf Statussymbole, die sich heutzutage hauptsächlich auf materielle Güter konzentrieren. Und so etabliert sich schnell ein Wettlauf, denn kein Trend, keine Mode hält sich besonders lange. Nachdem die Spielwaren-Kollektion vervollständig ist, folgen Spielekonsole, Handy, neueste Rucksäcke und Kleidung und alle werden von einem neuen Modell in der nächsten Saison abgelöst.

Statussymbole und Konsum

Der Umgang und die Fokussierung auf Statussymbole kann schnell negative Auswirkungen zur Folge haben. Zum einen sind besonders Familien mit geringeren finanziellen Mitteln betroffen. Denn um mithalten zu können, braucht es Geld. Die Erfüllung dieser Träume bringt erhebliche Kosten mit sich, wenn man jedem Trend folgen will und die Gefahr, über die eigenen Verhältnisse zu leben. Zum anderen wird mit dem Erwerb von Statussymbolen häufig kompensiert, was durch Konsum nur kurzfristig zu befriedigen ist. Ein „Upgrade“ auf den eigenen Selbstwert. Statussymbole vermitteln nicht nur anderen, dass man wertvoll ist, sie bekräftigen diesen Wert auch für das eigene „Ich“. Dies betonen besonders Studien zu Armutsfolgen bei Kindern: „Konsum stiftet Teilhabe und subjektiven Lebenssinn und stellt für Familien und Kinder oft das zentrale Medium der Statusdemonstration und Selbstwertschöpfung dar.“ Werbung unterstützt ein reges Konsumverhalten entsprechend und suggeriert dem Konsumenten, also auch Kindern, nicht nur was neu, angesagt, noch besser und schöner ist, sondern transportiert auch Werte in unserer Gesellschaft. Sie zeigt uns, was es braucht, um glücklich, zufrieden und erfolgreich zu sein. Und so können schon Frühstückscerealien erstaunliches bewirken.

Kinder unter Druck

Wenngleich Kinder in Armut ungleich schwerer davon betroffen sind, so bedeutet dies nicht, das Wohlstand davor bewahrt, die Welt nach Besitz, Aussehen und Ansehen zu bewerten und sich selbst danach bewerten zu lassen. Für Kinder kann dies bedeuten, einem enormen Druck ausgesetzt zu sein, der im Extremfall Mobbing nicht ausschließt. Ebenso kann dies für Eltern zu einer belastenden Dauersituation werden. Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch das eigene Kind zu unterstützen und vor Schaden zu bewahren und gleichzeitig nicht jedem Begehren und Kaufwunsch sofort nachgeben zu müssen oder auch nicht nachgeben zu können.

Bewusst handeln

Doch bei all dem Drama gibt es auch eine gute Nachricht. Zwar haben Statussymbole einen festen Platz in unserer Gesellschaft, doch Kinder können lernen, damit umzugehen. Das gesamte Umfeld eines Kindes kann dabei unterstützend wirken. Erwachsene, insbesondere Eltern, fungieren als Vorbilder, deren Handeln, Weltanschauungen und eigene Wünsche von Kindern wahrgenommen, interpretiert und übernommen werden. Neben den Dingen, die Kinder aktiv lernen, geschieht dies meist unbewusst. Genau an diesem Punkt lässt sich ansetzen, indem Denken und Handeln bewusster geschieht. Kinder brauchen die Möglichkeit, sich intensiv mit ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Dazu gehört, dass sie sie nicht nur bestimmen können, sondern dass sie durchaus auch hinterfragt werden sollten. So lassen sich Motive und Ursprünge identifizieren, die zur Entstehung eines Wunsches führen. Abgesehen von Grundbedürfnissen, wie Liebe, Geborgenheit, Gesundheit oder Freunde zu haben, ist dies bei Konsumwünschen besonders wichtig. Deshalb ist es wichtig, Kinder über Strategien und Taktiken der Werbung aufzuklären und Grundkompetenzen aufzubauen, die einen klugen und verantwortungsvollen Umgang mit Geld zum Ziel haben. So kann ein reflektiertes und selbstbestimmtes Konsumverhalten bei Kindern angeregt werden.

Ein weiterer, noch bedeutenderer Aspekt ist es, Kindern zu vermitteln, ihren eigenen Wert und die Wertschätzung anderer nicht von Besitz abhängig zu machen. Dazu gehört einen guten Umgang miteinander zu pflegen, der auf Respekt, Toleranz und Empathie basiert. Situationen, in denen sozialer Druck und Konflikte für Kinder entstehen, müssen aufgegriffen und mögliche Lösungsstrategien aufgezeigt werden. Ebenso sollten Fähigkeiten und Talente von Kindern hervorgehoben und gefördert werden, die den Fokus von Äußerlichkeiten abwenden. Dies kann in der Schule und zuhause im Alltag gleichermaßen passieren.

Durch das Umfeld lernen

Erwachsene können den Lernprozess der Kinder positiv begleiten, indem sie selbst, ihre eigenen Bedürfnisse und Verhaltensmuster, gerade in Bezug auf Konsum, ergründen und definieren können. Die Sensibilisierung für die Problematik und ein Umdenken in der Bewertung von Statussymbolen wird am besten dadurch erzielt, zuerst bei sich selbst genauer hinzusehen und sich klarzumachen, welche Werte an die nächste Generation weitergeben werden.

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Statussymbole – Oder die Suche nach Anerkennung

„Mein Haus, mein Auto, mein Boot!“, so kokett wurde vor ein paar Jahren in einem TV-Werbespot mit den Vorzügen für Anleger geworben. Die Werbung verpackte mit charmantem Witz ein Gefühl, das wohl vielen bekannt vorkommt, auch wenn es nicht unbedingt die eigene Yacht sein muss. Doch das Bedürfnis, etwas vorweisen zu können, etwas erreicht zu haben, jemand zu sein, schlummert wohl in jedem von uns, das Ziel einen gewissen Status im Leben erreicht zu haben. Doch was bedeutet das eigentlich? Und wieso legen wir in unserer Gesellschaft Wert auf Statussymbole?

Statussymbole und Gesellschaft

Um dieser Frage nachzugehen, bedarf es eines generellen Blickes auf Gesellschaft. Gesellschaft ist nicht einfach eine chaotische Masse, sondern sie ist durch eine Vielzahl von Regeln, Kategorien und Klassifizierungen geprägt. Sozusagen die „Schubladen“ unserer Gesellschaft und auf diese ist Gesellschaft auch durchaus angewiesen. Denn in der Interaktion mit anderen Menschen brauchen wir einen gewissen Orientierungsrahmen. So gibt es bestimmte Muster, wie wir uns als Individuen oder in einer Gruppe verhalten, denen wir beispielsweise über unsere Ausdrucksweise, unser Benehmen oder Aussehen Ausdruck verleihen können. Alleine Sprache ermöglicht es uns dadurch Rückschlüsse auf die Herkunft oder das Bildungsniveau eines Menschen zu ziehen.

Die Wertigkeit von Merkmalen

Wie in einer Gesellschaft bestimmte Merkmale, wie Bildung, nun bewertet werden und welche als erstrebenswert gelten, ist mitunter abhängig von den Werten, die eine Gesellschaft prägen. Diese Merkmale oder auch „Statuskriterien“ reichen von Alter, Geschlecht, Herkunft, bis zu Bildung, Beruf, Eigentum, Macht oder auch persönlichen Eigenschaften. Unterstellen wir also bei Menschen, die älter sind, einen größeren Erfahrungsschatz und Wissen, die mehr Achtung verdienen? Ist ein Doktortitel respektabler als ein Hauptschulabschluss? Genießt ein Arzt mehr ansehen als ein Busfahrer, der Kinder sicher von der Schule nach Hause bringt? Wie bewerten wir die Kleidung eines Menschen? Ist die glamouröse Birkin Bag wertvoller als die umweltbewusste Jutetasche des Ökoladens um die Ecke?

All diese Fragen beantwortet Gesellschaft für sich und misst jedem dieser Merkmale einen Wert zu. Dieser Wert ist durchaus nicht feststehend und kann sich im Laufe der Zeit verändern oder auch regionalen Unterschieden unterworfen sein. Nehmen wir beispielsweise die Figur einer Frau. Üppige Rundungen galten für Rubens noch als Schönheitsideal und Ausdruck von Reichtum. Mit einer sich verändernden Gesellschaft wandelte sich auch dies und die Rubensfigur wurde durch eine „Size Zero“-Figur abgelöst. Dagegen gilt in Mauretanien noch heute der füllige Körper einer Frau als Statussymbol. Je nachdem in welchem sozialen Kontext wir uns also befinden, gelten unterschiedliche Sets von Statuskriterien und Werteorientierungen.

Die Rolle der Gruppe

Der soziale Kontext oder eben die Gruppe in der wir uns befinden, ist dabei ein entscheidendes Element. Denn erst im Miteinander entfalten diese Verhaltensmuster und Merkmale ihre volle Wirkung. Durch die Einschätzung und Bewertung im Kollektiv wird der Maßstab dafür gesetzt, was Anerkennung verdient und wichtig ist. Wären wir alleine auf dieser Welt, wäre dies dagegen völlig unerheblich, ob wir reich, gebildet, mächtig wären oder aus „gutem Hause“ kämen. Es braucht den Vergleich mit anderen, erst dann gibt es auch ein besser und schlechter. Nur in der Gruppe entsteht eine Hierarchie, in der jeder einzelne eine bestimmte Position einnimmt. Also einen gewissen „Status“ innehat und mit diesem Status verbindet sich ein bestimmtes Verhalten, das von anderen erwartet wird.

Der Arzt und der Busfahrer

Greifen wir also auf den Arzt und den Busfahrer als Beispiel zurück. Erwarten wir bei einem Arzt wohl eher eine eloquente Ausdrucksweise, eine gute Allgemeinbildung und exzellentes Fachwissen. Daneben sehen wir einen Arzt in seinem Auftreten womöglich, abgesehen von dem weißen Arztkittel, in einem feinen Anzug mit den dazu passenden italienischen Herrenschuhen und einer aussagekräftigen Uhr. Und dies lässt sich weiter ausweiten auf das schnelle, teure Markenauto aus deutscher Herstellung oder dem Bild einer vorzeigbaren Familie im gepflegten und architektonisch innovativen Eigenheim oder dem Verbringen des Jahresurlaubes in einer exotischen All-Inclusive-Luxusdestination. Dem Busfahrer dagegen sprechen wir wahrscheinlich weniger Wissen zu, eine bodenständige Art zu sprechen und sich zu kleiden, weniger finanzielle Mittel, ein geringeres berufliches Ansehen oder Einflussmöglichkeiten. Zudem sehen wir den Busfahrer vielleicht eher in einer gemütlichen Wohnung und an den sommerlichen Wochenenden trifft man sich in der Kleingarten-Kolonie zum Grillen. Wenngleich sehr überspritzt, sollen diese beiden Beispiele zeigen, nicht nur welche Erwartungen sich mit einem bestimmten Status verbinden können, sondern auch, dass ein Status auch immer mit dem Erfüllen dieser Erwartungen und dem Ausfüllen einer Rolle verbunden ist.

Die Funktion von Statussymbolen

Zunächst stellt sich die Frage, wieso Menschen danach streben eine bestimmte Rolle auszufüllen, beziehungsweise ihr zu entsprechen. Ganz einfach: Dahinter steht das natürliche Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Anerkennung. Es ist die Anerkennung, die der Soziologe William I. Thomas zu den grundlegenden Wünschen zählt, die der Mensch hat. Und so ist es nachvollziehbar, dass wir bestrebt sind, uns diesen Wunsch auch zu erfüllen, indem wir den Erwartungen an unsere Rolle entsprechen. Statussymbole haben hier eine wichtige Funktion. Das schnelle Auto, große Haus oder der Doktortitel haben Symbolwirkung. Sie dienen als Hilfsmittel, um zu demonstrieren welchen Status wir in einer Gesellschaft einnehmen und ermöglichen anderen dies zu bewerten und einzuschätzen. Doch im Vergleich mit anderen Menschen haben sie noch eine weitere Funktion: Denn sie spiegeln nicht nur wider, welchen Status wir innehaben, sondern auch, welchen wir gerne einnehmen würden, zu welcher Gruppe wir gerne gehören oder in welchen Kreisen wir gerne verkehren würden. Menschen sind bestrebt sich bei ihrer Darstellung nach außen möglichst gut darzustellen, denn wer möchte schon gerne das Schlusslicht in der Kette der Hierarchie bilden. Und so „schmücken“ wir uns mit den Statussymbolen, die in unserer Gesellschaft als besonders wertvoll gelten. Anders formuliert, wir erhoffen uns dadurch hohes Ansehen. Manchmal bedeutet dies, dass wir unser letztes Geld zusammenkratzen, um vor der Tür den schönen Wagen stehen zu haben oder auch nur das neueste Handy besitzen zu können. Die Belohnung ist die Anerkennung und Wertschätzung durch das Umfeld, in dem wir uns als schneller, klüger, schöner, reicher, glücklicher oder zumindest ebenbürtig darstellen.

 

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Unsere Deutschlandpaten

Lernen Sie unsere Deutschlandpaten kennen! Mit ihrer Spende finanzieren sie Schulen im ganzen Bundesgebiet. Gerade durch die großzügigen Spenden unserer Deutschlandpaten ist es uns möglich, Projekte auch an jenen Schulen und in Regionen durchzuführen, für die eine Förderung normalerweise schwierig wäre.

RaboDirect Deutschland

Die Direktbank RaboDirect unterstützt Projekt KinderCash bereits seit vielen Jahren. Mit den Spendengeldern wird Schulen die Teilnahme am Projekt ermöglicht, für die eine Förderung unter anderen Umständen schwierig wäre. So können z.B. die Informationsveranstaltungen für Lehrer und Eltern und die besonder KinderCash-Sparschweine finanziert werden. .

Wertschätzung fürs Geld und Verantwortung übernehmen – gerade dieser soziale Aspekt liegt RaboDirect am Herzen. Für unseren Deutschlandpaten ist das Konzept von Projekt KinderCash besonders förderungswürdig und wir freuen uns, dass RaboDirect unser Projekt auch in Zukunft unterstützt.

Verleihung easyCredit Preis

Im Jahre 2012 wurde uns der erste Spendenscheck durch unseren Deutschlandpaten, easy Credit, an der Realschule Untermenzing überreicht. Es war der Auftakt für den easy Credit Preis, der an Projekt KinderCash verliehen wurde. Der Preis zeichnet Organisationen mit innovativen Ideen aus, die sich für finanzielle Bildung und Prävention von Jugendverschuldung stark machen.

Im Rahmen dieser Ehrung wurde Projekt KinderCash, als zukunftsträchtiges Projekt, finanziell gefördert, so konnte die Fortentwicklung des Projekts und dessen kostenlose Durchführung  an Schulen in Deutschland vorangetrieben werden.

 

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Unsere Regionalpaten

Engagement in der Region: Unsere Regionalpaten setzen sich mit ihrer Spende dafür ein, dass Kinder von der Werte- und Finanzbildung an einem bestimmten Standort (z.B. Stadtteil, Stadt, Bezirk, Land) profitieren können.

Region München: Die Münchner Bank war von Anfang an als Regionalpate dabei und förderte die ersten Schulen, die im Rahmen des Schulversuchs des Instituts für Schulqualität und Bildungsforschung in Bayern, am Programm von Projekt KinderCash teilnahmen. So konnte jedes Kind mit einem KinderCash-Sparschwein ausgestattet werden.

Stadt Bremen: Als eines der größten Familienunternehmen der Branche und führenden Inkassounternehmen in Deutschland setzt Seghorn im Rahmen seiner Social Responsibility darauf, Projekte zu fördern, die präventiv auf die Verschuldung junger Menschen einwirken und eine Überschuldung im Erwachsenenalter verhindern wollen. In diesem Zusammenhang förderte das Unternehmen Schulen im Norden Deutschlands, um ihnen die Teilnahme an Projekt KinderCash zu ermöglichen.

Stadt München: Die Stadtsparkasse München ist bekannt für ihren Einsatz im Bereich der Schulbildung. Am Weltspartag werden insbesondere auch Kinder dazu ermuntert, verantwortungsbewusst mit ihrem ersten eigenen Geld umzugehen und es klug einzusetzen. Die Stadtsparkasse unterstütze Projekt KinderCash, wobei die Durchführung der ersten Projekt KinderCash Unterrichtseinheit und die Vorstellung des KinderCash-Sparschweines durch die Schulservice-Beauftragten der Stadtsparkasse München stets ein besonderes Ereignis war.

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Unsere Schulpaten

Ob regionaler Handelsbetrieb, deutschlandweit oder international agierendes Unternehmen – Unsere Schulpaten setzen sich gezielt für eine Schule ein, die ihnen besonders am Herzen liegt.

Unsere Schulpaten haben eine enge Verbindung zu den geförderten Schulen. Bei ihren Schulbesuchen und Teilnahme an den Vorbereitungs- veranstaltungen für das Projekt ist dies deutlich spürbar. Die Identifikation der Paten mit den einzelnen Schulen ist eine besondere Bereicherung für das Projekt. Mit ihrem Einsatz geben unsere Schulpaten etwas zurück an ihre Gemeinschaft und fördern so die nächste Generation vor Ort.

Unsere Schulpaten:

  • VR Bank Schwerin
  • Inkasso Birk Hechingen
  • System Inkasso München
  • Kreissparkasse München
  • VR-Bank Bayreuth
  • VR Fürth Uffenheim Neustadt
  • VR München Land
  • VR Ismaning Halbergmoos Neufahrn
  • Sparda Bank Ost-Bayern
  • Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost
  • IGP Inkasso Gumbert Passau
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Deutschland

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Grundschule Unterföhring - 85774 Unterföhring: 48.191662, 11.646044
Volksschule Berchtesgaden-Au - 83471 Berchtesgaden: 47.630180, 13.000074
Grundschule am Kirchplatz - 85737 Ismaning: 48.226468, 11.675136
Volksschule Amphionpark - 80937 München: 48.220227, 11.576180
Silva-Grundschule - 85551 Kirchheim: 48.175708, 11.755822
Adam-Ries-Grundschule - 10315 Berlin: 52.515467, 13.514471
Grundschule Vierkirchen - 85256 Vierkirchen: 48.364999, 11.459847
Berkersheimer Grundschule - 60435 Frankfurt: 50.161622, 8.703238
Grundschule Baierbrunn - 82065 Baierbrunn: 48.020345, 11.483381
Grundschule an der Camerloherstraße - 85737 Ismaning: 48.225897, 11.674274
Private Heimvolksschule im Franziskushaus - 84503 Altötting: 48.224643, 12.676784
Grundschule St. Nikola - 94032 Passau: 48.571845, 13.460730
Walther-Rathenau-Grundschule - 01968 Senftenberg: 51.505032, 13.969326
Volksschule am Dietzfelbingerplatz - 81739 München: 48.087230, 11.638391
Volksschule an der Max-Kolmsperger-Straße - 81735 München: 48.109149, 11.646366
Volksschule am Gärtnerplatz - 80469 München: 48.131454, 11.575919
Grundschule Hechingen - 72379 Hechingen: 48.353889, 8.961363
Goldberg Grundschule - 71065, Sindelfingen, Deutschland: 48.710823, 9.052239
Grundschule Rosenheim-Westerndorf St.Peter - 83024 Rosenheim: 47.876093, 12.110612
Grundschule Reinsfeld - 54421 Reinsfeld: 49.675530, 6.874635
Kath. St.-Antonius-Grundschule - 28325 Bremen : 53.064798, 8.946617
Jean-Paul Schule - 95448 Bayreuth: 49.936357, 11.610090
Grundschule am Winthierplatz - 80639 München: 48.148827, 11.510559
Grundschule Mühlhausen - 99974 Mühlhausen/Thüringen: 51.209865, 10.457100
Regenbogenschule - 63579 Freigericht-Bernbach: 50.154651, 9.145899
Freie Evangelische Bekenntnisschule Bremen e.V - 28329 Bremen, Deutschland: 53.078051, 8.882765
Volksschule Markt Bibart - 91477 Markt Bibart, Deutschland: 49.646722, 10.425247
Hans-Bayerlein-Schule - 94032 Passau: 48.571845, 13.460730
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Sie möchten Pate werden?

Als Pate des Projekts KinderCash unterstützen Sie eine starke und nachhaltige Idee. Unsere Kinder sind die Erwachsenen und damit auch Ihre Kunden von morgen. In die Bildung der Kinder zu investieren bedeutet zugleich, die gesamte Gesellschaft zu stärken.

Schulpate

Sie haben von unserem Projekt gehört und möchten gerne die Umsetzung an einer bestimmten Schule fördern. Als Schulpate können Sie Ihre Spende zielgerichtet auf die einmalige Durchführung des Projekts an Ihrer präferierten Patenschule einsetzen.

Deutschlandpate

Sie möchten sich gerne mittel- oder langfristig für das Projekt KinderCash engagieren und das Projekt deutschlandweit fördern. Als Deutschlandpate setzen wir Ihre Spende für Projekte im ganzen Bundesgebiet ein. So können wir vor allem diejenigen Schulen unterstützen, die sich in strukturschwächeren Regionen befinden und für die eine Förderung sonst schwierig wäre.

Regionaler Pate

Ihr Stadtteil, Ihre Stadt oder Bezirk liegen Ihnen besonders am Herzen und Sie würden gerne hier Schulen mit Projekt KinderCash weiterbringen. Die Verwendung Ihrer Spendengelder wird so auf ein bestimmtes Gebiet eingegrenzt, indem Schulen die Durchführung des Projekts ermöglicht wird.

Multiplikator

Sie haben eine gute Idee, wie das Projekt KinderCash noch besser werden kann. Oder Sie möchten uns helfen, unsere Ziele zu erreichen, indem Ihr Verein, Unternehmen oder Ihre Stiftung sich für das Projekt engagieren. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Ideen und besprechen mit Ihnen gerne die Details einer möglichen Zusammenarbeit.

So profitieren Sie als Pate des Projekts:

  • Gesellschaftlicher Mehrwert durch Investition in Bildung
  • Ihr soziales Engagement wird bundesweit bekannt
  • Imagegewinn für Ihre Firma
  • Nutzung Ihres Engagements für die eigene Öffentlichkeitsarbeit

Machen Sie mit!

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und wir erläutern Ihnen gerne die Details und den Ablauf des Projekts. Um die Kommunikation mit den Schulen brauchen Sie sich nicht zu kümmern, das übernehmen wir für Sie. Wir unterstützen Sie auch gern dabei, Ihr soziales Engagement der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

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Jetzt spenden und Pate werden!

Unterstützen – einfach und direkt. Werden Sie heute ein Spendenpate von Projekt KinderCash und unterstützen Sie so Kinder mit der Vermittlung von Werte- und Finanzkompetenzen an Grundschulen.

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Spenden geht dabei ganz einfach! Nutzen Sie direkt das Spendenformular unter Angabe des Spendenbetrages und Ihren Kontaktinformationen. Im Formular können Sie auswählen, ob Sie Projekt KinderCash einmalig oder monatlich mit einer Spende unterstützen möchten. Ihre Spende wird anschließend sicher auf unser Spendenkonto weitergeleitet, dass bei unserem Partner, dem Deutschen Kinderhilfswerk e.V., angesiedelt ist und dort verwaltet wird.

Wir von Projekt KinderCash begleiten Sie während des gesamten Prozesses und beantworten gerne alle Ihre Fragen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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